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LOGO Bird Free

29 Apr, 2008 -  156 Seiten

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Vogelabwehr mit LOGO BIRD FREE
Wo Spikes, Netze, Elektro- u. Schallsysteme aufhören:

BICO 2000

  • · selbständig arbeitendes Feinsprühgerät
  • · Sprühzeiten werden über Zeitschaltuhr geregelt
  • · sparsame, effektive Mittelausbringung
  • · abschaltbarer Ventilator
  • · Stromunabhängig durch Power-Akku
  • · lautloser Betrieb, unsichtbarer Sprühnebel
  • In Verbindung mit Logo Bird Free (VOGELREPELLENT) vertreibt es Vögel aus Bereichen, in denen durch Verschmutzungen und daraus resultierenden unhygienischen Bedingungen materielle und auch gesundheitliche Schäden entstehen.
  • Vogelabwehr mit Logo Bird Free-Nebel

    Die Abhängigkeit der Wirksamkeit von der Tröpfchengröße des Aerosols.
    Dr. Peter F. Vogt, Axel Winkler,

    KURZFASSUNG

    Die Anwendung von Logo Bird Free als Aerosol im Nebelbereich ist eine wirkungsvolle Technik Vogelprobleme unter diversen Umständen zu lösen, und um gleichzeitig eine wesentliche Geruchsreduzierung zu erreichen. Trotz seiner Wirksamkeit sind doch viele Faktoren zu beachten welche die Wirksamkeit und damit den erwünschten Erfolg beeinflussen. Das Produkt allein garantiert noch keinen Erfolg. Es ist die Anwendung in der entsprechenden Form, die von den gegebenen Umständen abhängt. So sind Tröpfchen in der Größenordnung von 10 Mikron theoretisch 27 mal wirksamer als Tröpfchen von 30 Mikron und Tröpfchen von fünf Mikron sogar 216 mal wirksamer. Es hat sich jedoch gezeigt, daß zur Vogelabwehr Tröpfchen unterhalb von 10 Mikron viel wirksamer sind. Auch ist die Wirkung auf fliegende Vögel (z.B. Möwen, Stare, Gänse), mit einer 50-100 fachen Atemfrequenz gegenüber den ruhenden oder umherlaufenden Vögeln deutlich sichtbar. Große Tropfen fallen rasch zu Boden und verlieren dadurch ihre Wirksamkeit, sind dann aber Anlaß zur Geruchsbelästigung. Kleinere Tröpfchen schweben länger im Luftraum und verschwinden durch Verdampfung. In großen Hallen ist es ratsam die Nebelgeräte auf die Höhe zu bringen, wo sich die Vögel aufhalten. Dadurch verbleibt der Nebel im obersten Bereich über Stunden schweben, ohne für die Mitarbeiter zur Belästigung zu werden.

    Den Umständen entsprechend, ist es dennoch manchmal von Vorteil, Nebelgeräte einzusetzen, die nicht die ideale Tröpfchengröße erzeugen aber dafür andere Vorteile mit sich bringen, die zum Erfolg führen. Bei starkem Wind oder thermischen Luftströmungen sind oftmals größere Tröpfchen von Vorteil die unerwünschten Vögel zu erreichen, z.B. auf Golfplätzen gegen sehr scheue Krähen, oder grasende Gänse aus größeren Entfernungen. Auch auf Mülldeponien oder Recyclinganlagen ist der Einsatz von automatisierten ULV Geräten (z.B. BICO 2000), die äußerst sparsam und lautlos arbeiten, sinnvoll. Der typische Eigengeruch des Logo Bird Free ist in diesem Bereich nicht von Bedeutung.

    20. Grünauer Tagung, Kühlungsborn, October 8-11, 2001

    LOGO BirdFree - Die effektive Methode zur Lösung von Vogelproblemen.

    Dr. Peter F. Vogt, Axel Winkler,

    Der Einsatz von LOGO BirdFree als Aerosol ist eine sehr effektive Methode für die Lösung von Vogelproblemen. Die Methode benötigt weitaus geringere Mengen von Produkt als andere Anwendungsmethoden. Der Vorgang ist direkt und unabhängig von der Tätigkeit der Vögel. Der Einsatz kann mit jedem thermischen oder ULV Feinsprüh- gerät erfolgen, das Tröpfchen im Nebelbereich mit einer Größe von unter 20 Mikron erzeugt. Das Vernebeln kann bei Hand oder auch voll automatisch mit minimalem Risiko für Menschen und Tiere erfolgen.

    Verschiedene erfolgreiche Einsatzgebiete mit thermischen und mechanischen Feinsprüh Geräten werden diskutiert. So wurden große Schwärme von Vögel (Stare) aus Bäumen im Stadt Zentrum einiger Städte vertrieben, oder Stare und Tauben aus Warelager und Flughallen der TWA und AA komplett entfernt ohne einen Vogel umzubringen. Ein elektrisches Umspannwerk wurde mit nur einer Vernebelung von 1.000 Vögel befreit und auf einem Flugfeld in Florida wurden die durchziehenden Schwalben von der Start- und Landebahn ferngehalten um einen sicheren Flugverkehr zu erlauben. Eine automatische Installation in einem chemischen Betrieb war nach drei Tagen schon vollkommen frei von Vögel.

    Grünauer Tagung 1999

    EINLEITUNG

    Vögel, Vögel, und nochmals Vögel. Oft erfreuen wir uns deren Anblick und die meisten Menschen sehen die Probleme die sie hervorrufen nicht. Einzelne Vögel sind selten ein Problem, wenn man von den einzelnen Spechten absieht, die Teile de Hauses als Resonanzboden für territoriale Ansprüche verwenden. Die einzigen Probleme die sichtbar sind, sind die Verschmutzungen von Tauben, die leider nicht von allen als solches gesehen werden. Doch die Verhältnisse ändern sich laufend wie die Vogelschwärme sich vermehren und vergrößern. Die Verbesserung der Umwelt sowie das erwachte Beschützen aller Tiere, wenn auch manchmal mit unnatürlichen Füttern verbunden, führt zu ständig anwachsenden Vogelschwärmen. Dieses Ansteigen der oftmals unerwünschten Vogelarten, führt zu vielen neuen Problemen und großen materiellen und gesundheitlichen Schäden.

    Vögel stellen wahrscheinlich die am wenigsten verstandenen Probleme dar. Nahrungsmittel und Wasser bilden natürliche Anzugspunkte und sie suchen gerne Futter und Schutz in vielen Produktionsstätten. Gerne halten sie sich in der Nähe von Gaststätten auf, wo der Kot die hygienischen Bedingungen der Betriebe beeinträchtigt. Die meisten Länder haben strenge Vorschriften die Verunreinigungen von Lebensmittel mit Federn, Nestmaterial und Kot nicht dulden. Es ist keine Frage von Toleranz, und die Bestimmungen sind normaler Weise strickt.

    In der Milchwirtschaft und bei der Rinderzucht fressen die Vögel nicht nur das Futter, sondern sie verunreinigen auch das Futter und werden zum Krankheitsüberträger. In anderen Betrieben ist der Vogelschmutz nicht nur ungern gesehen, kann aber auch zu beachtlichem gesundheitlichen Problemen führen (Fischer 1995). In vielen Produktions-betrieben sind die Vögel nicht nur ein gesundheitliches Problem, sondern auch ein Sicherheits- und Qualitätsproblem. Was auch immer die Gründe, am Ende müssen die Vögel entfernt werden, bevorzugt mit sogenannten "freundlichen" Methoden ohne Schaden für die Vögel oder anderen Lebewesen.

    Viele angepriesene Methoden haben keine Wirkung, haben fragliche Nebenwirkungen, oder sind sogar schon ein Witz. Viele der obskuren Artikel, von Plastik Eulen, Alligatoren, Gänsen, bis zu flügelschlagenden Adlern und viele der Diskotheken Artikel wie Licht und Musik Effekte sindnicht reguliert und werden nur für schnellen Profit verkauft aber nicht um ein Problem zu lösen. Viele Rasen und Teiche kann man mit einer Mischung von Enten, Gänsen und "Dead Duck Decoys" beobachten, wie sie glücklich nebeneinander leben. Von den anderen noch angebotenen Methoden, funktionieren nur Netze wie versprochen, wenn sie auch teuer sind und manchmal schwer zum installieren sind. Andere Produkte wie "Spikes", aus Plastik oder Metall sind gut um fliegenden Unrat anzusammeln und eigenen sich dann gut als Nistplätze. Und dann sind all die Geräte die irgend einen Lärm erzeugen. Wenn Lärm eine Wirkung auf Vögel hätte, würden wir keine Vögel auf unseren Flugplätzen und in Maschinenhallen haben.

     

    Avitrol2, das noch immer weitverbreitet Verwendung findet, trotz seiner umständlichen Anwendung, verursacht Qualen und neurologische Schmerzen bei den Vögel, wobei 10-15% der Vögel umkommen. Die beschränkte Verwendung von a-Chlorolose3 führt nicht nur zum Tode der gewünschten Vögel, sondern auch von anderen Arten und hat Nebenwirkungen auf Menschen und Tiere. Diese qualvollen und tödlichen Abwehrmittel haben in der heutigen sozialen Gesellschaft einfach keinen Platz mehr.

     

    Solange es keine Schmerzen verursacht, lernen die Vögel mit allen Lärm- und Lichteffekten zu leben. Sie sind eben Überlebenskünstler. Oft sehen wir Gänse und Enten im dichtesten Verkehr über die Straße gehen, obwohl sie fliegen können und selbst Hunde stören sie nicht sehr. Menschen können sich ihnen nähern, wenn sie nicht Erwachsene und Kinder selbst angreifen. Was immer wir verwenden wollen um diese problematischen Vögel zu vertreiben, muß eine unangenehme Wirkung auf sie ausüben der sie nicht gerne wieder ausgesetzt werden wollen ohne den Tieren einen bleibenden Schaden zuzufügen.

    METHYL ANTHRANILAT

    Die Effektivität von Methyl Anthranilat (MA) als ein Vogel Abschreckmittel ist schon seit vielen Jahren bekannt (Kare 1961), wurde unter vielen Bedingungen bewiesen und ist in vielen Veröffentlichungen belegt (Dolbeer 1992, 1993, Mason und Clark 1996, Vogt 1997). Die Behandlung von Früchten und Beeren mit LOGO BirdFree AG-145, eine mikro-eingekapselte Form für die Landwirtschaft ist sehr erfolgreich Vogelschäden zu verhindern, wenn sie zur richtigen Zeit eingesetzt wird. In dieser Anwendung ist die Funktion nur für eine kurze Zeit, während der letzten Wochen der Reife notwendig (Curtis 1994). Die Verwendung von LOGO BirdFree AG-36 ist sehr erfolgreich Gänse von Rasen und Park Anlagen fernzuhalten. Für große Flächen kann die Wirkung durch visuelle Kennzeichnung verbessert werden. Um Rinderfutter von Vogelfraß durch beimischen eines Repellents zu schützen benötigt zu große Mengen und ist auch finanziell nicht tragbar. Es verhindert auch nicht die Ansammlung von Vogelmist in Futtertrog.

    Repellents deren Wirkung auf Geschmack basieren, funktionieren nur wenn die Vögel beim Fressen der Wirkung des Produktes ausgesetzt werden. Vogelhorste oder Vogel Nester kann man daher nicht auf diese Weise bekämpfen. Nachdem in Wasser eine Konzentration der aktiven Substanz von 500-1000 ppm notwendig ist um Vögel erfolgreich zu vertreiben (Dolbeer 1993, Askham 1995), kann das Produkt auf diese Art dort nicht ökonomisch eingesetzt werden. Anwendung von LOGO BirdFree TP-40 auf die Wasseroberfläche war eine Lösung für dieses Problem (Dolbeer 1992), doch Wind und andere Bewegungen der Oberfläche machen diese Anwendung nicht sehr praktisch für größere Gewässer.

    Die Anwendung von MA Präparaten über die Augen und die Schleimhäute der Vögel durch den Einsatz eines Aerosols wurde erstmals auf eine Müllkippe erfolgreich bewiesen (Nachtman 1993). Mehrere Großversuche mit Staren (Sturnus vulgaris) in den Bäumen einiger Verkaufsstraßen war sehr erfolgreich alle Vögel für die Saison zu vertreiben (Lewis 1995, Vogt 1997). Die Effektivität Gänse (Branta canadensis) und Schwalben (Stelgodopteryx serripennis) auf diese Art zu vertreiben wurde ebenfall erfolgreich bewiesen (Dolbeer 1996, Peterla 1999).

    PRODUKTE UND GERÄTE

    LOGO BirdFree WS-40 ist eine klare wasserunlösliche Flüssigkeit, die leichter als Wasser ist und sich auf der Oberfläche von Wasser ausbreitet. Die Formulierung besteht aus natürlich vorkommenden Lebensmittelrohstoffen die von der FDA als "Generally Recognized As Safe (GRAS)" aufgeführt sind. Der Geruch ist sehr stark und erinnert an "Concord" Trauben und Orangen Blüten. Das Produkt enthält 40% Aktivsubstanz Methyl Anthranilat (CAS# [134-20-3]) und hat eine Viskosität von 16 cps und auf Grund der dielektrischen Eigenschaften kann es an Hochspannungsanlagen eingesetzt werden. Bei Verwendung in thermischen Nebelgeräten wird ein dichter Nebel erzeugt der auf Vögel sehr abschreckend wirkt. Mit mechanischen oder ULV (Ultra Low Volume) Feinsprüh Geräten ist der erzeugte Nebel weniger sichtbar, aber ebenso wirksam. Während mit thermischen Aerosolgeräten ein sehr trockener Nebel erzeugt werden kann, der Laub ohne Schaden vollkommen durchdringt, ist dies nicht immer mit den mechanischen Geräten der Fall. Generell, kann jedes Gerät verwendet werden das einen trockenen Nebel erzeugt mit einer Tropfengröße von kleiner als 20 Mikron.

    Eine geruchsarme mit Wasser mischbare Formulierung, LOGO BirdFree WS-40 ist gegenwärtig in der Untersuchung.

    Die thermischen Nebelgeräte die zum Einsatz kamen waren der "Golden Eagle - Electric Start XL", der "Blackhawk", sowie das "Model 1200", ein großes LKW montiertes Gerät mit einer Vernebelungskapazität von 4 Liter Produkt pro Minute, alle von Curtis Dyna-Fog®4. Von den mechanischen Nebelgeräten von Curtis Dyna-Fog wurden der "Hurricane" und "Cyclone ULV" im automatischen Betrieb eingesetzt. Große Erfolge in automatischer Anwendung zeigte ein Aerosol Erzeuger der Firma Universal Fog5, welches das Produkt mit einem Druck von 55-80 bar durch Düsen, mit und ohne Ventilator, in ein feines Aerosol zerstäubt. Das System eignet sich gut zur automatischen Installation in großen Anlagen, kann aber auch mit einer Batterie betrieben mobil eingesetzt werden. Die Automation kann über Uhren, Motion Detektor, Laser Strahlen oder anderen geeigneten Geräten erfolgen.

    ANWENDUNGEN

    Das Vernebeln ist eine ideale Methode für das Training und die Verhaltensänderung von Vögel. Neben dem Produkt ist die Anwendungsmethode sowie das Wissen des Technikers von großer Bedeutung um langfristige Ergebnisse zu erzielen. Für ein gutes Resultat ist es wichtig, daß das Produkt in Form eines möglichst feinen Nebels eingesetzt wird, mit einer Tröpfchengröße von weniger als 20 Mikron. Die Mikro-tropfen müssen mit den "trigeminalen" Nervenenden (Schmerzübertragende Nerven) in den Augen und den Schleimhäuten in Berührung kommen um einen bleibenden Effekt zu verursachen. Der Concord traubenartige Geschmack alleine hat keine Wirkung. Es wurde auch gezeigt, daß das Aerosol alleine und nicht der Lärm des termischen Gerätes die Vögel vertreibt (Dolbeer 1996). Nach ein oder zwei Verneblungen erkennen die Vögel bereits die Geräusche der Aerosol Erzeuger als die Quelle der unangenehmen Erfahrungen und verlassen die Gegend, bevor der Nebel sie erreichen kann. In allen belegten und unbelegten Experimenten haben die Vögel die dem Nebel ausgesetzte waren das Gebiet verlassen, sind aber nach Beendigung wieder zurückgekommen, wenn sie keinen anderen geeigneten Platz finden konnten. Nach dem zweiten Einsatz dauerte es etwas länger für die Rückkehr der Vögel und nach dem dritten Einsatz wurde eine starke Reduzierung der Vögel beobachtet. Entsprechend den Umständen, bedarf es mehrerer Einsätze bis die Vögel die Gegend vollkommen verlassen.

    Eine weitaus bessere Methode ist die Installation von automatischen Systemen. Je nach Bedingungen wurde die Anlage alle 10-30 Minuten für 10-30 Sekunden, während der Zeiten der Vogelaktivitäten in dem betreffenden Areal betrieben. Auf diese Weise wird die benötigte Menge des Produktes stark reduziert und die Effektivität erhöht, ohne der Notwendigkeit von zusätzlichem Personal. Selbst das Vernebeln über 8 Stunden pro Tag von 10 Sekunden alle 10 Minuten ergibt nur eine Gesamtdauer von 8 Minuten. Nach einigen Tagen kann das System meist abgeschaltet werden oder die Intervalle werden stark verlängert und Tage können ausgelassen werden.

    Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und erstrecken sich auf Flugplätze, Hangar, Warenläger, Bäume, Dächer, Fischereien, Müllkippen, Futterplätze, und viele andere Gebiete, wo Vögel ein Problem darstellen. Die Methode kann in allenoffenen, sowie geschlossenen Räumen angewendet werden, wo Vögel ein Problem erzeugen oder die Vögel von toxischen Ablagerungen fernzuhalten. Entsprechend der Fläche und des Raumes muß die richtige Größe des Gerätes gewählt werden.

    BEISPIELE

    • Chambersburg, PA Der Geschäftsbezirk in der Innenstadt mit 40 Birnbäumen wurde von 20,000 Staren (Sturnus vulgaris) vollkommen verschmutzt. Am 16. November 1995 wurden die Vögel in den Bäumen das erstemal mit 3.8 Liter LOGO BirdFree WS-40 in der Zeit von 20:00-21:00 Uhr mit zwei "Golden Eagle" vernebelt. Drei weitere Verneblungen erfolgten am 20., 22., sowie am 29. November, ebenfalls zwischen 20:00-21:00 Uhr. Ein Drittel der Vögel hatte das Gebiet schon vor der vierten Verneblung verlassen und bei 30. November alle Vögel hatten das Gebiet verlassen und sind für den Rest der Saison nicht wieder gekommen.
    • Trockenlagerung von Booten, Puerto RicoDer größte Hafen für Vergnügungsboote an der Nordostküste von Puerto Rico bei Puerto del Rey hat drei Trockendocks von 10m x 120m für 450 Boote in 19 Bays und einer Höhe von 4 Etagen. Von 17:00-18:00 Uhr kommen Grackeln (Quiscalus quiscula) von den nahegelegenen Büschen und Sträuchern um sich für die Nacht in dem Gestell und den Booten einzunisten, wobei alles verschmutzt wird, bis sie am Morgen wieder wegfliegen.
    • Im Januar 1997 wurde ein Versuch unternommen die Vögel aus der offenen Struktur mit LOGO BirdFree WS-40 durch Vernebeln mit einem Curtis Dyna-Fog "Golden Eagle" zu vertreiben. Durch Verstärken der Bemühungen mit einem zweiten Fogger wurden alle 10.000 Vögel für einige Wochen vertrieben, bis sie langsam wieder in das Trockendock einzogen. Um das erneute Auftreten dieser Plage zu unterbinden wurden elektrische Fogger vom Modell "Hurrican" in jeder dritten Bay auf der obersten Etage installiert und wurden dann durch einen elektrischen Timer automatisch alle 30 Minuten für 20 Sekunden während der Nacht betrieben. Während der Zeit des automatischen Betriebes dieses Systems wurden keine Vögel und auch kein Vogelmist beobachtet.
    • Hangar und Warenlager von Fluggesellschaften In drei verschiedenen Lokalitäten wurden Vögel in Hangars und Warenlagern durch Vernebeln vertrieben. Es handelte sich hier um drei Hangar der American Airline, LaGuardia, vom 11.-13. November 1997, einem Hangar der TWA, LaGuardia vom 15.-17. Juni 1998, und ein Warenlager der TWA, Newark Airport vom 3-5 November 1998. Die Hallen hatten eine Bevölkerung von 200 Tauben (Columbia livia) sowie 500-1.200 Stare (Sturnus vulgaris). Alle Behandlungen wurden in der Nacht um 1:00 Uhr gemacht um die Beeinträchtigung auf das darin arbeitendende Personal so gering wie möglich zu halten. Der trockene dichte weiße Nebel von LOGO BirdFree WS-40 war sehr sichtbar und zog zur 23 m hohen Decke des Hangars. Der Nebel hatte einen starken Geruch nach Concord Trauben, der sich vollkommen verzog ohne irgend welche Oberflächen zu nässen und nach einigen Tagen vollkommen verschwand.
    • Die drei Hangar der American Airline mit einer Fläche von 4.000 m2 und einer Höhe von 23 m hatten alle eine Bevölkerung von 200 Tauben und 1.200 Staren. Während der ersten Behandlung am 11. November flogen alle Vögel weg, kamen aber nach Beendigung wieder zurück, da sie keinen anderen Nistplatz hatten. In der zweiten Nacht kamen alle Tauben zurück und 90% der Stare. Wie bei der ersten Behandlung verließen die Vögel den Hangar, kamen aber nach der Beendigung wieder zurück. In der dritten Nacht, am 13. November waren keine Tauben mehr da und nur 100 Stare. Um sicher zu sein wurde noch zweimal mit dem Aerosol behandelt. Eine Begutachtung zwei Wochen später zeigte keine Vögel und auch keinen Vogelmist.
    • Der Hangar der TWA mit 4.000 m2 hatte 200 Tauben und 500 Stare. Während der ersten Behandlung am 15. Juni 1998 flogen alle Vögel weg und kamen wieder zurück, nachdem sich der Nebel verzogen hatte. In der zweiten Nacht am 16. Juni waren alle Vögel wieder zurück und die Behandlung erfolgte wie in der ersten Nacht. In der dritten Nacht am 17. Juni waren keine Tauben mehr vorhanden und nur 100 Stare. Eine dritte und vierte Behandlung wie am ersten Abend wurde gemacht um sicher zu sein keine Vögel übersehen zu haben. In einer Begutachtung zwei Wochen später wurden weder Vögel noch Vogelmist beobachtet. Es wurden jedoch zwei junge Tauben gefunden die verhungert waren, nachdem die Eltern sie im Nest ohne Futter zurückgelassen hatten.
    • Das Warenlager der TWA in Newark von 2.000 m2 mit einer Höhe von 8 m hatte nur eine Bevölkerung von 750 Staren im Gebälk aber keine Tauben. Bei der ersten Behandlung am 3. November 1998 verließen alle Vögel ihre Nistplätze und kamen nach dem der Nebel verzogen war wieder zurück. In der zweiten Nacht war nur die Hälfte der Stare zurück gekommen. In der dritten Nacht waren keine Stare mehr vorhanden. Zur Sicherheit wurde noch zweimal vernebelt ohne irgendwelche Vögel zu beobachten. Eine Inspektion zwei Wochen später zeigte weder Vögel noch Vogelmist.
    • Elektrisches Umspannwerk Die lokale Elektrizitätsgesellschaft "Autoridad de Energia de Puerto Rico" hat beachtliche Vogelprobleme mit 70 ihrer Umspannstationen. Die Vögel verursachen Kurzschlüsse und der Vogelmist verursacht sehr starke Korrosion. Die Behandlung wurde in einem Umspannwerk in Fajardo, am Ostende der Insel durchgeführt. Die betroffene Station war auf einer Fläche von 4.000 m2 mit einer Höhe 8-10 m. Der Versuch wurde am 4. November 1997 durchgeführt. Das Wetter war zeitweilig bewölkt aber ohne Regen. Um 17:05 kamen die ersten Grackeln (Quiscus quiscula) was sich bis 18:00 fortsetzte, bis sich 900-1.000 Vögel in den Balken, Drähten und auf den Transformatoren niedergelassen hatten. Um 17:30 wurde der Curtis Dyna-Fog Model "Blackhawk" mit lautem Geräusch für 5 Minuten in Betrieb genommen ohne Produkt einzusetzen, wobei die Vögel den Lärm vollkommen ignorierten. Um 18:00 begann die Behandlung vom Boden aus direkt gegen die Umspannanlage mit einer Verbrauchsrate von 30 Liter WS-40 pro Stunde. Die betroffenen Vögel flogen sofort weg. Einige setzten sich etwas weiter entfernt auf andere Drähte, wo sie der vom Wind getriebene Nebel ebenfalls vertrieb. Die zeitweise Vernebelung von 18:00-18:30 benötigte 3.8 Liter Produkt. Um 18:30 war nur noch 5 Vögel da und um 19:00 Uhr kein einziger Vogel war zu sehen. Am nächsten Tag flogen nur wenige Vögel durch das Gelände und um 18:00 kein einziger Vogel hatte sich in der Umspannstation niedergelassen. Vier Wochen später war die Anlage noch immer frei von Vögel.

    DISKUSSION

    In allen Lokalitäten war die Aerosol Anwendung sehr erfolgreich, alle Vögel von den betreffenden Gebieten zu entfernen ohne einen einzigen Vogel zu verletzen oder zu töten. Selbst 6 Monate nach Beendigung der Behandlung waren keine Vögel zurückgekommen. Auf Grund der Tatsache, daß die Behandlung der Hangar und Warenlager spät in der Nacht gemacht wurden, wenn die betroffenen Vögel nicht genug sehen konnten um einen anderen Nistplatz zu finden, blieb ihnen nichts anderes übrig als wieder zu ihren alten Platz zurück zu kehren. Es bedarf daher auch mehrerer Behandlungen um sie zu belehren. Behandlungen am frühen Abend, wenn noch genug Licht vorhanden ist, einen geeigneten Nistplatz zu finden, führen daher oft schneller zum gewünschten Ergebnis (Vogt 1998). In dem elektrischen Umspannwerk, war daher der schnelle Erfolg durch die Tatsache bedingt, daß die Vögel genug Licht hatten einen geeigneten Nistplatz zu finden und auch fanden.

    Obwohl die Behandlung in den Hangars problemlos verlief, kann es manchmal doch länger dauern bis der erwünschte Erfolg erzielt wird. Auch hängt es von den Fähigkeiten der Techniker ab und der richtigen Beurteilung des Problems. Das Aerosol muß die Augen und Schleimhäute der Vögel erreichen um die gewünschte Reizung und damit verbundene Verhaltensänderung zu erreichen. Für einen guten Erfolg ist es daher wichtig möglichst viele Vögel mit dem Nebel zu erreichen und noch genügend Tageslicht zu haben, um es den Vögel zu ermöglichen einen geeigneten Nist oder Futterplatz zu finden. Wie mit jeder anderen Trainingsmethode für Tiere, benötigt es Zeit den erwünschten Effekt zu erzielen. Selbst einen Hund kann man nicht in einem Tag erziehen. Automatische Systeme haben dabei den Vorteil, daß der menschliche Faktor aufgeschaltet wird und dabei auch weniger Produkt verwendet wird. Generell werden in aufeinander folgenden Anwendungen geringere Mengen Produkt verwendet, wie die Techniker Erfahrung in der Methodik sammeln.

    Im offenen Gelände kann oft mit weniger als 100 g Produkt ein Gebiet von 4.000 m2 behandelt werden (250g/ha). Im umschlossenen Raum eines Hangars oder eines Warenlagers erzielt man mit 100-400g pro 1.000 m3 ausgezeichnete Ergebnisse. Es ist nicht notwendig und nicht günstig das Nebelgerät mit voller Kapazität zu betreiben. Bessere Ergebnisse werden bei 30-50% der maximalen Kapazität erreicht, wobei die Tröpfchen kleiner sindund der Nebel trocken erscheint.

    Das Vernebeln über Wasser mit einer Rate von 25 g WS-40 pro 1.000 m2 unter der Annahme daß die Nebelwolke 2 Meter hoch ist und daß bei dem Nebel die untere Schicht von 1 cm die mit dem Wasser in Berührung kommt sich im Wasser löst, dann würde von den 25 g sich eine Gesamtmenge von 0.125g im Wasser lösen mit einer Menge von 0.05 g MA. Bei einer Wassertiefe von 1 Meter würde das einer Konzentration von 0.05 ppb MA ergeben, was 20.000 mal geringer ist als die LD50 für Fische oder Daphnia (LD50 = 9.1-32.4 ppm für Fische, LD50 = 19.3 ppm für Daphnia). Außerdem ist WS-40 nur sehr gering in Wasser löslich. Der Verteilungskoeffizient für MA zwischen Wasser und WS-40 ist 1:177 und daher erscheint WS-40 noch 177 mal geringer giftig als MA in Wasser gegenüber Fischen und Daphnia. Selbst wiederholte Anwendungen über Wasser stellen daher keine Gefahr für aquatische Lebewesen dar.

    Die Anwendung von LOGO BirdFree WS-40 stellt eine sehr direkte und ungiftige Methode zur Vertreibung von Vögel dar die eine Effektivität von weit über 95% hat, wobei trainierte Techniker 100% Erfolg erzielen. Der Erfolg hängt mehr von den Fähigkeiten des Technikers ab als von anderen Umständen.

    ZUSAMMENFASSUNG

    Das Vernebeln mit LOGO BirdFree WS-40 präsentiert eine erfolgreiche Anwendungsmethode um ungewollte Vögel von vielen verschiedenen Gegenden zu vertreiben, wobei es nicht von den Vögel erst gefressen werden muß. Die eingesetzte Menge ist geringer als für andere Methoden die dem Futter beigemischt werden müssen. Die Methode ist sehr direkt und kann voll automatisiert werden oder mit anderen nicht so effektiven Methoden verbunden werden.

    Während die Anwendung von Repellents in der Form des Aerosols direkt und schnell wirken bedarf es mehrerer Anwendungen um bleibende Ergebnisse zu erzielen.

    Quelle: Firma H.H.Winkler

     

     

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