der für Menschen unbedenkliche Richtwert liegt bei 0,2 mg pro Kubikmeter
wird in der Luft recht schnell gespalten und damit unwirksam, trotzdem dauert es oft Stunden oder gar Tage, bis zu hohe Werte in der Luft wieder auf den Richtwert gesunken sind
Insektenstrips enthalten meist Dichlorvos und geben diesen Wirkstoff kontinuierlich in die menschliche Atemluft ab, wobei auch hier viel zu hohe Konzentrationen entstehen.
Dichlorvos wird über die Atemluft vom Menschen aufgenommen und in der Leber abgebaut
Vergiftungserscheinungen: Übelkeit, Erbrechen, sogar Sehstörungen
besonders gegen schädliche Hautflügler wie Wespen, Bienenarten, und Ameisen.
Während eine ausreichende Residualwirkung bei höheren Temperaturen eintritt, können sie schnell mit alkalischen Mitteln zersetzt und damit unwirksam gemacht werden.
Cabamate leiten sich aus Carbamidsäure ab.
Sie lassen sich wesentlich leichter im Organismus abbauen als chlorierte Kohlenwasserstoffe.
Wie die Phosphorsäureester blockieren Carbamate Nervenimpulse.
Carbamate sind im allgemeinen sehr bienengiftig!
WIRKSTOFFE Bendiocarb - wird gegen Lager- und Hygieneschädlinge und gegen Ameisen eingesetzt. Ethiofencarb - gegen Blattläsue. Gilt für den Menschen als mindergiftig, aber keineswegs als ungiftig. Propoxur - wird gegen Schaben und Wanzen eingesetzt und gilt teilweise als DDT-Ersatz. Methomyl
Pyrethrine
Natürliche Pyrethrine (oder Pyrtehrum) wird aus den Blüten einer Chrysanthemum Art extrahiert.
Sie besitzen einen außerordentlichen Knock-Down-Effekt schon bei relativ niedriger Dosierung.
Sie haben eine geringe Lichtstabilität. Synthetische Pyrethroide werden in zwei Gruppen unterschieden; solche mit geringer Lichtstabilität und solche mit chemischer und Lichtstabilität.
Einzelne Pyrethroide werden manchmal gemischt zu Produkten, die sowohl einen schnellen Knock-Down-Effekt als auch eine Langzeitwirkung aufweisen.
Resistenzprobleme, verbunden durch vorrausgegangene organochlorine Resistenzmechanismenerzeugen eine Kreuzresistenz, wenn beide Gruppen eine Ähnlichkeit im Wirkungsmechanismusüber die Nervenbahnen besitzen.