logo-pestodo-homepage02
ecke05

Insektizide

29 Apr, 2008 -  156 Seiten

> Startseite > Gifte & Mittel > Insektizide
 

 

 

ARTIKEL AUF DIESER SEITE

Insektizide

Insektizide sind Wirkstoffe, die zur Bekämpfung tierischer Schädlinge, vor allem Insekten, verwendet werden. Insektizide finden Anwendung im Pflanzen-, Vorrats- und Materialschutz. Haushaltsinsektizide dienen speziell dem Hygieneschutz.

 

 

 

 

 


Diäthyltoluamid

    enthalten in z.B. Abschreckungsmitteln, die auf die Haut aufgetragen werden

    • Es klingt so einfach und umweltverträglich: wenn der Mensch sich mit einem solchen Mittel einreibt, dann kommen die bösen Plagegeister nicht heran und stechen einen natürlich auch nicht.
    • Und so hüllt sich mancher einen ganzen Sommer lang in eine Duftwolke von Diäthyltoluamid in einer alkoholischen Lösung, versetzt mit Parfüm etc.
    • Gerade in diesem Dauergebrauch liegt dann aber auch die Gefahr.
    • Zwar gibt es derzeit wohl keine Langzeitstudien über die Verträglichkeit dieser Mittel (man spricht allerdings von sehr schlimmen Erkrankungen bei Babys hierdurch), doch sprechen manche Reaktionen durchaus gegen die Harmlosigkeit von Diäthyltoluamid.
    • Es kommt nicht zu selten zu Ausschlägen auf der Haut, Hautreizungen und sogar blutiger Quaddelbildung.
    • Darüber hinaus muß man bedenken, daß der menschliche Hautmantel kein undurchlässiges Medium ist, sondern ein wesentliches Atmungsorgan.
    • Rund die Hälfte des Abschreckungsmittels wird über die Haut vom Körper aufgenommen und hiervon wird dann etwa drei Viertel der Menge über den Urin ausgeschieden.
    • Der Rest jedoch verbleibt bis zu zwei Monate in der Haut und dem Fettgewebe eingelagert.

     

    Lindan

    enthalten in z.B. Fliegensprays

    • Als verträgliche Höchstmenge, in der Lindan vorkommen darf, gilt 0,004 mg/m3.
    • Lindanhaltige Fliegensprays schaffen allerdings rasch eine Konzentration von bis zu 3 mg/m3. Natürlich sinkt diese Konzentration wieder ab - bei diesem Wert, gemessen in einem 50 m3 großen Raum, liegt der Wert nach 24 Stunden bei 'nur' noch 0,1 mg/m3.
    • Es dauert immerhin noch etwa 10 Tage, bis der verträgliche Dauerwert erreicht ist!
    • Erhöhte Lindankonzentrationen können nicht nur zu Übelkeit und Erbrechen führen, zu Durchfällen, Benommenheit und Kopfschmerzen, sondern durchaus auch zu Krämpfen und Atemlähmungen. Werden Lindandämpfe eingeatmet, kommt es zu Schleimhautreizungen; in geschlossenen Räumen durchaus auch zu Vergiftungserscheinungen.
    • Nervensystem und Leber können geschädigt werden.
    • Lindan wurde auch in der Muttermilch nachgewiesen!
    • Daß es die Säuglinge schädigt, bedarf keiner weiteren Argumentation.
    • In den USA ist Lindan längst verboten, eben, weil es als krebserregend entlarvt wurde.
    • Es soll auch bei Blutarmut und Knochenschwund mit beteiligt sein.

    Pyrethrum

    In der Blüte bestimmter Chrysantemenarten kommt dieser Stoff als Nervengift natürlich vor.

    • Er wird sehr gern in Ungeziefersprys benutzt, zumal man hier mit der Aufschrift 'natürlicher Wirkstoff' werben und so eine gewisse Ungefährlichkeit suggerieren kann.
    • Pyrethrum ist ein reines Kontaktgift, das sein Opfer innerhalb kürzester Zeit lähmt.
    • Der Stoffwechsel von Insekten kann natürliche Phyrethroide sehr schnell entgiften, deshalb reicht die Dosis für eine tödliche Wirkung meist nicht aus.
    • Aus diesem Grund werden in diesen Sprays dann Phosphorsäureester oder Carbamate mit eingearbeitet, welche das Insekt töten - welche aber auch dem Menschen ungleich gefährlicher sind.

 

 

Home   Impressum (C) 1997 - 2007 by STROTHMANN

last update: 29.04.2008   Online seit: 01.03.1997 Version: 8.00 Seitenanzahl:  156

 

[Startseite] [SHOP] [Schädlinge Suchen] [Gesundheitsschädlinge] [Deutsche Schaben] [Amerikanische Schabe] [Orientalische Schabe] [Braunbandschabe] [Stubenfliege] [Stechfliege (Wadenbeißer)] [Wald-u. Wiesenmücke] [Fleischfliege, blaue] [Fleischfliege, graue] [Kriebelmücke] [Stechmücke] [Hundefloh] [Katzenfloh] [Menschenfloh] [Rattenfloh] [Bettwanze] [Kotwanze] [Pharaoameisen] [Kleiderlaus] [Kopflaus] [Filzlaus] [Mehlmilben] [Käsemilben] [Backobstmilben] [Modermilben] [Spinnmilben] [Krätzemilben] [Hühnermilbe] [Grasmilbe] [Taubenzecken] [Holzbock] [Waldzecke] [Materialschädlinge] [Ratten, Mäuse] [Holzwespen] [Marder] [Kleidermotte] [Wollkrautblütenkäfer] [Pelzmotte] [Pelzkäfer] [Samenmotte] [Silberfischchen] [Kabinettkäfer] [Speckkäfer] [Käsefliege] [Messingkäfer] [Kugelkäfer] [Bücherscorbion] [Getreideschimmelkäfer] [Staublaus] [Hausbock] [Nagekäfer] [Modermilben] [Vorratsschädlinge] [Kornkäfer] [Reiskäfer] [Maiskäfer] [Khaprakäfer] [Getreideplattkäfer] [Leistenplattkopfkäfer] [Mehlkäfer] [Reismehlkäfer] [Viehhornkäfer] [Getreidenager] [Getreidekapuziener] [Brotkäfer] [Speisebohnenkäfer] [Tabakkäfer] [Schinkenkäfer] [Diebskäfer] [Moderkäfer] [Getreidemotte] [Kornmotte] [Mehlmotte] [Speichermotte] [Kakaomotte] [Dörrobstmotte] [Mehlmilbe] [Hausmaus] [Tabakmotte] [Lästlinge] [Kleine Stubenfliege] [Wiesenschnake] [Heimchen (Hausgrille)] [Wespe, gemeine] [Wespe, deutsche] [Hornisse] [Taufliege, Essigfliege] [Rasenameise] [Wegameise] [Kellerassel] [Ohrwurm] [Bodenwanze] [nach deutschen Namen] [nach latainischen Namen] [nach befallenem Material] [PRAXIS-TIPPS] [Ameisen] [Ratten & Mäuse] [Flöhe] [Motten] [Alte Hausmittel] [Marder / Marderverbiss] [Schädlingsbekämpfung] [Schädlinge suchen] [Zoolog. System] [IPM] [HACCP] [Holzschutz] [Holzschädlinge] [Holzschutzmittel] [vorb. Holzschutz] [bek. Holzschutz] [konstr. Holzschutz] [Gefährdungsklassen] [Gesetze] [Bautenschutz] [Taubenabwehr] [LOGO Bird Free] [Trockenlegung] [Gesetze] [Wohnraumhygiene] [Gifte & Mittel] [Insektizide] [Anorganische Insektizide] [Organische Insektizide] [Andere organische Insektizid] [Chlorierte Kohlenwasserstoffe] [Pyrethroide] [NEWS] [Downloads] [Links] [Literatur]

Historische Ansichten von Eilenburg in Sachsen

 

SUCHEN

Suchen

 

ANGEBOTE im
PESTODO SHOP

produkte03

pestodo-logo-108x26