Wirksame Mittel zur Marderbekämpfung finden Sie hier.
erste Verbiß-Schäden wurden Ende der 70er Jahre in der Schweiz und in Österreich festgestellt.
nach gut 15 Jahren beherrschte das Phänomen ganz Deutschland
die Ausbreitung erfolgte von Süd nach Nord
Vereinzelt gibt es auch Fälle aus Italien und den Niederlanden
Der Marder und die Autohersteller
Welche Bauteile sind am häufigsten betroffen?
beschädigte Zündkabel:
Opel-Modelle Astra, Corsa, Vectra
Renault Mégane
VW-Modelle wie Golf III, Golf IV und Passat haben damit fast keine Probleme
Kühlwasserschläuche:
VW-Modelle wie Golf III, Golf IV und Passat
Niederspannungskabel:
3er BMW
Verantwortlich für diese unterschiedlichen Risiken ist die konstruktive Gestaltung des Motorraumes.
Wie können Marderschäden vermieden werden?
Seit etwa 2 Jahren kämpfe ich mit dem Vieh und Hundehaare, WC-Steine etc. haben sich als wirkungslos erwiesen. Selbst bei der eingebauten Marderscheuche hat mir das Biest dreimal das Zuleitungskabel durchgebissen (war wohl vom Piepen genervt worden...). Seit geraumer Zeit verwende ich nun sehr erfolgreich eine handelsübliche Bewegungsmelder-Lampe mit integriertem Akustikalarm aus dem Elektronik-Fachhandel (ca. 50 DM). Die Lampe wird einfach als mobiler Alarmgeber und batteriebetrieben über Nacht unter dem Auto befestigt (z. B. mittels eines Hakens, ich selbst verwende allerdings einen ausgedienten und an den Geber montierten Lautsprechermagneten). Der Schalldruck von gut 100 dB muß erfahrungsgemäß allerdings durch ein - in die Schallwandlerzuleitung gelötetes - 100K-Poti auf ein erträgliches Maß reduziert werden, sonst scheucht man neben dem Marder auch noch alle Nachbarn und Anwohner auf... (was während der ersten Testphase schon fast massive Drohungen nach sich zog). Mit ca. 70-80 dB klappt es dann aber gut und seitdem wird der Marder zuverlässig vergrämt. ... von Eckhard Freuwört
Umstritten sind Ultraschall-Anlagen.
bekannte Hausmittel (Tierhaare, Urinsteine, Mottenkugeln) erweisen sich nach Ansicht von Wildbiologen dagegen als völlig unwirksam.
Wirkungsvoll können Systeme nach dem Weidezaunprinzip sein, bei dem spannungsführende Teile das Eindringen der Marder in den Motorraum verhindern sollen.
Verkleidungen, Schutzrohre, Schutzgitter bei Kühlschläuchen
konstruktive Verbesserungen des Motorraumes .
das Verlegen der Kabel und Leitungen an den Wänden des Motorraumes
Tipps bei Marderschäden
auf verdächtige Flecken und Flüssigkeitsspuren, Kunststoff- oder Gummiteile achten
sofort ihr Fahrzeug überprüfen(am Besten vom Fachmann)
eine besonders gründliche Motorwäsche durchführen, damit keine "Duftspuren" zurückbleiben, die andere Marder anlocken können.
mardersichere Ersatzteile wie Kabelhülsen oder verstärkten Kühlwasserschläuche.
Einbau eines Abwehrsystems nach dem Weidezaun-Prinzip