Kleider- und Kopfläuse sind kaum zu unterscheiden,
Kleiderläuse sind ca.20% größer, der wichtigste Unterschied liegt in der Lebensweise
der Körper ist leicht abgeflacht und hat einen kräftigen Chitinpanzer
Färbung: schmutziggrau, gelbbräunlch bis grünlich, nach der ersten Mahlzeit sehen sie rubinrot aus
Filzläuse sind deutlich kleiner als die beiden vorhergenannten und fast rechteckig
oft ist ein Befall am Läusekot zu erkennen (dunkelrote bis schwarze spiralförmig gebogene Perlschnüre)
Vorkommen und Lebensweise:
Flöhe begleiten den Menschen seit Jahrhunderten und sind auf ihn angewiesen
entfernt man sie aus der Nähe des Menschen sterben sie innerhalb weniger Tage
eine Temperatur von 28-30°C ist für sie nötig, deshab sind sie ständig in der unmittelbaren Nähe des Menschen
ein Wandern von Wirt zu Wirt findet nur bei direktem Kontakt statt - so kommt es nur zu Massenvermehrungen wenn Menschen gezwungen sind eng aufeinander zu leben
Nahrung und Schaden :
Läuse müssen täglich 2-3x Blut saugen - bei der Filzlaus dauert der Saugakt mehrere Stunden,
der Einstich selbst ist nicht zu spüren der anschließende Juckreiz führt bei vielen Menschen zu Schrunden, Borken, nässenden Entzündungen, Eiterugen, Furunkeln, Ekzemen und Infektionen
als Seuchenüberträger (Flecktyphus, Fünftagefieber, Rückfallfieber u.a.) ist besonders die Kleiderlaus berüchtigt und hat in Kriegszeiten eine geradezu geschichtliche Bedeutung
Bekämpfung :
Kopfläuse: regelmäßiges gründliches und langes Auskämmen der Haare mit einem Spez. Nissenkamm spezielle Mittel aus der Apotheke (Puder, Gel, flüssige Mittel) führen zu Erfolg
Filzläuse: Wäsche häufig wechseln und waschen - ansonsten wie bei Kopflaus falscher Schwam ist unangebracht
Kleiderläuse: regelmäßiges Wechseln der Leibwäsche morgens und abends kann einen leichten Befall beseitigen andere Maßnahmen: Aushungern oder Ausfrieren in der Kleidung, Betten, Unterkünften Waschen der Unterwäsche 10 min bei 52°C tötet alle Stadien Reinigung des Bettzeugs und empfindlicher Sachen in chem Reiniungen, Desinfektionsanstalten, trockene Hitze von 60-65 °C für 1/2-1h bei starkem Befall Behandlung der Unterkünfte von erfahrenen Schädlingsbekämpfungsbetrieben