Sehr weit verbreitete Art, die oftmals in Latrinennähe gefunden wird.
Anzutreffen ist sie vom Sommer bis zum Herbst.
Beschreibung:
Die geflügelten Alttiere werden bis 18 mm lang.
Sie sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt und haben zwei lange Antennen.
Sie leben räuberisch vom Aussaugen anderer Insekten.
Entwicklung:
Die Larven der Kotwanze sind ungeflügelt. Seinen Namen verdankt das Tier der Eigenheit der behaarten Larven, sich über und über mit Staub und Schmutz zu überziehen.
Sie sehen so wie wandelnde Staub- oder Kotklümchen aus. Lediglich die beiden Fühler, Träger der Sinnesorgane, werden peinlich rein gehalten.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt im Detritius.
Die gesamte Entwicklungszeit dauert etwa ein Jahr.
In unseren Breitengraden überwintern die älteren Larven.
Schaden:
Keiner
Erkrankungen:
Keine
Die Kotwanze greift den Menschen nicht an (saugt aber durchaus Bettwanzen aus).
Allerdings kann es dennoch zu Stichen kommen -diese sind dann sehr schmerzhaft.
Bekämpfung:
Kotwanzen suchen nicht unbedingt die menschlichen Behausungen, sondern nur Futter, das ihnen hier allerdings oft in Form von allerlei Insekten überreich geboten wird.
Werden die Hausinsekten vertrieben, wandert die Kotwanze aufgrund von Nahrungsmangel wieder ab.